Ernst Krug wurde 70 und neuer Vorsitzender der MC- Vereinigung

In einer Feierstunde am 6. September 2009 in Erbenhausen übergab Joseph Klein, Generalsekretär der Monte-Cassino-Weltveteranenunion, Mitbegründer der MC-Vereinigung, den Vorsitz der MC-Vereinigung an seinen designierten Nachfolger Ernst Krug, Vorsitzender der Traka FeSpähTrp im BDF.

In seinem Rückblick sagte Klein, dieses Ereignis gehe in die Geschichte ein, die mit dem ersten Treffen im Jahre 1960 begann. Es folgte der 20. Gedenktag im Jahre 1964 mit 30.000 Veteranen und schließlich die Gründung der MC-Vereinigung. Damit entstanden weltweite Verbindungen. Die Weltveteranenunion wurde gegründet. Das 40. Jahrestreffen war überwältigend, Jahrbücher erschienen.

Von den einst 5.000 Veteranen leben heute noch 300. „Nutze die Zeit“ gab Klein seinem Nachfolger mit auf den Weg, „das Vermächtnis fortzuführen und Monte Cassino als Symbol gegen den Krieg und für den Frieden zu bewahren. Dieses Gedenken sind wir allen Schuldig“ versicherte Ernst Krug. Er ernannte Jupp Klein zum Ehrenvorsitzenden der Deutschen MC-Vereinigung und überreichte eine Urkunde.

Der Feierstunde folgte ein fröhliches Fest, zu dem Ernst Krug anlässlich seines 70. Geburtstags eingeladen hatte. Statt eines Geschenkes wünschte er sich eine Spende für die Dt. MC-Vereinigung. 135 Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet waren gekommen. Zahlreiche Glückwünsche waren eingegangen, darunter auch von General a.D. Georg Bernhardt, Präsident des des BDF. In seiner Begrüßung freute sich Ernst Krug besonders über Msgr. Hermann Völk aus dem Ostallgäu und Walter Janetta aus Belmonte Castello (Italien). Er dankte allen dienstbaren Geistern und seinen langjährigen Wegbegleitern, die das Fest gestaltet hatten, vor allem seiner Frau Klara, Georg Fuhrmann und Eberhard Bergelt. Ein besonderer Dank ging an alle, die mit ihrer Spende dazu beigetragen haben, die MC-Vereinigung handlungsfähig zu erhalten und auf ein festes Fundament zu stellen. In einer Schweigeminute wurde der gefallenen Kameraden, der verstorbenen Mitglieder und der Afghanischen gefallenen Soldaten gedacht.

 

 

Jürgen Büttner überreichte einen präparierten Adler: „Der Adler späht aus der Ferne, aus dem kleinen Adler von 1939 ist 2009 ein großer Adler geworden.“ In einer besinnlichen Viertelstunde ließ MC-Veteran Msgr. Hermann Völk die Ereignisse von damals lebendig werden und schlug eine Brücke zu den Ereignissen aus der Bibel, dem Abendmahl und Kreuzestod. Alles ist dreifaltig, Geist, Seele, Leib, und über allem steht die Kameradschaft. „Noch nie hat das Schwert über den Geist gesiegt“, lautet seine Botschaft.

Rustikale Köstlichkeiten vom Grill, flüssiges aus der Traube und Hopfen und ein üppiges Kuchenbuffet sorgten für Stimmung. Begleitet von Jürgen Büttner auf der Gitarre klang der Tag am Abend aus.

17. April 2011