Fallschirmjäger gehen in der Fernspähtruppe auf

Fahnenbandübergabe besiegelt in Herborn die Auflösung

Herborn(red). Die Fallschirmjäger-Kameradschaft Dillenburg existiert nicht mehr. Ihre Mitglieder wechseln nach den Worten ihres bisherigen Leiters Karl Schramm zur Traditionskameradschaft (TraKa) Fernspähtruppe im Bund Deutscher Fallschirmjäger, von der 80 Mitglieder zur Hauptversammlung an ihren ehemaligen Standort Herborn waren. Die Fernspähtruppe 300 war von Ende der 60er bis Ende der 70er Jahre in der damaligen Aartalkasserne in Herbornseelbach stationiert.

Mit der Übergabe des Fallschirmjäger- Fahnenbands durch Herbert Fries und Karl Schramm an Ernst Krug wurde die Aufnahme der ehemaligen Dillenburger Fallschirmjäger symbolisch vollzogen.
Krug wurde als Vorsitzender der TraKa bestätigt. Ihm zur Seite stehen Volker Trappmann als zweiter sowie der Herborner Eberhard Preiß als Dritter Vorsitzender. Als Beisitzer fungieren Elke Preiß und Hartmut Sänger.
Gastredner der Versammlung war Jupp Klein aus Wolfsburg, langjähriger Präsident der Montecassino-Stiftung. Diese kümmert sich um den Erhalt von Soldatenfriedhöfen am gleichnamigen Berg und Kloster in Italien, Wo im Zweiten Weltkrieg erbitterte Schlachten getobt hatten. Informationen dazu gibt es im Internet unter www.montecassino-stiftung.de
Kameradschaft hat 176 Mitgliedern
Die Traditionskameradschaft der Fernspäher zählt 176 Mitglieder, sagte Krug.

17. April 2011