Neujahrsempfang der Traditionskameradschaft Fernspäher

Zum Neujahrsempfang hatte Vorsitzender Ernst Krug gemeinsam mit dem Vorstand der TraKa FeSpähTrp nach Homberg-Erbenhausen eingeladen. 87 Teilnehmer aus mehreren Bundesländern und aus Italien waren der Einladung gefolgt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden wurde mit der Totenehrung der beiden verstorbener Kameraden Detlev Wilde und Norbert Geier gedacht.. Gemeinsam sang man das Lied der Fallschirmjäger „Rot scheint die Sonne“. Dann übergab der Vorsitzende seinen neuen Traditionsraum offiziell an die TraKa. Der rustikal ausgestattete Raum bietet den 165 Mitgliedern und Gästen reichlich Platz . Er kann von Gruppen für Besprechungen aber auch privat für Feiern und Geselligkeit genutzt werden. Für Raucher ist ein gemütliches Raucherstübchen in der „Schmiede“ eingerichtet.. Zur Zeit ist eine Bibliothek im Aufbau, deren Bücher ausgeliehen werden können.
Unverständnis machte sich breit, als Ernst Krug über die Gedenkstätte der beiden am 23.08.1977 in der Lahn ertrunkenen Kameraden Jürgen v.d. Heyde und Erwin Schernus berichtete.

Seit über 20 Jahren pflegt Werner Sitter das kleine Fleckchen Erde mit den Steinkreuzen. Nun wurde es ihm untersagt mit der Begründung, diese Pflege sei nicht Auf-gabe seiner Wetzlarer TraKa, sondern falle vielmehr in die Zuständigkeit der TraKa Herborn.

Als Gäste begrüßte der Vorsitzende Audi Westphal, der damals mit OTL Rittmeyer die FeSpähTrp aufgebaut hat sowie Bodo Schwellnus, der mit Maj.Tibbe die FeSpähKomp 300 aufbaute (s.Foto v. links) sowie Walter Jannetta von der italienischen Montecassino-Stiftung, Walter Trautwein von der 29. EliteGren.Div. „Die Falken“ und den ehemaligen Gebirgsjäger Hermann Rapp.(s.Foto, v. links) und schließlich begrüßte Ernst Krug auch seinen letzten Kommandeur Horst Liese mit Gattin Adelheid.
In seinem Jahresrückblick erinnerte Ernst Krug an die 7 Veranstaltungen 2007, von denen die Fahrt nach Montecassino unvergessen bleiben wird.. Für das Jahr 2008 ist vom 03.10.-05.10 eine Fahrt nach Sinsheim geplant mit Besuch des Technikmuseums, des Westwalls und der Maginotlinie . Im J. 2009 wird die Jahreshauptversammlung voraussichtlich in Erbenhausen stattfinden. Als Beiprogramm ist die Besichtigung landwirtschaftlicher Oldtimer in Dannenrod vorgesehen, alternativ dazu eine Fahrt auf die Amöneburg mit Rundgang.
Nach Rückblick und Vorausschau überreichte Werner Knabe dem Vorsitzenden ein Gästebuch. Dann verlas Karl Sänger seine Eindrücke von der Fahrt zum Montecassino im Sept.07 und betonte, dass die TraKa mit ihrem Motto „Treue um Treue“ auf dem richtigen Weg sei, da sie gleichgesinnten Kameraden eine Heimat biete. Eine Grußbotschaft schickte Jupp Klein, Vorsitzendender der Dt. Monte Cassino Vereinigung . Im Namen der Stiftung dankte er für die Spende von 1000,00 Euro als Ausdruck der Versöhnung über den Gräbern. Auch beim Neujahrsempfang flossen Spenden in den alten Stahlhelm, diesmal für das Generaloberst Student – Hilfswerk für schuldlos in Not geratene Kameraden. Ganz persönliche Dankesworte kamen von SF Büttner. OTL Pflanz formulierte es mit den Worten: „Ohne Werte, ohne Glauben, ohne geraden Weg können wir nicht überleben“.


Oberst Trappmann verlas einen Brief des 2.Vorsitzenden Gerhard Roos, der dem Vorsitzenden Dank und Anerkennung zum Ausdruck brachte, aber wegen Auslandsverpflichtungen selbst nicht kommen konnte.
Jürgen Büttner überreichte eine quadratische Torte ,die kunstvoll beschriftet einem Glückwunschtelegramm nachempfunden war und schnell ihre Liebhaber fand.
Viel Beifall erhielt der überlebensgroße Fernspäher, den Frieder Endres und Gerhard Patz originalgetreu eingekleidet und ausgestattet hatten. Als Geschenk an die TraKa wird er den Traditionsraum beleben. Für die musikalische Unterhaltung, zu der geschunkelt und getanzt wurde, sorgten „Keule“ Büttner auf der Gitarre und Heinrich Dörr am Schifferklavier. Mittagessen, Kaffeetafel , Abendessen – den fleißigen Händen der Frauen war es zu verdanken, dass alles in geordneten Bahnen ablaufen konnte. Gegen Mitternacht endete der Kamerad schaftsabend und am nächsten Morgen hieß es„Abschiednehmen“ bis zum nächsten Mal.

(Erika Müller)

17. April 2011