TraKa & DMCV am Volkstrauertag

Auf dem Deutschen Soldatenfriedhof in Cassino legte der DMCV-Vorsitzende Ernst Krug am Volkstrauertag zu Ehren der deutschen Gefallenen und der italienischen Opfer einen Kranz nieder. Die Einladung dazu war von der Deutschen Botschaft in Rom ergangen. Militärattaché Benedict Frh. v. Andrian-Werburg begrüßte die ca. 150 Gäste aus Politik, Kirchen, Streitkräften, Vereinen und Verbänden sowie die Deutsche Delegation. In seiner Rede fragte er: was wollen uns die Toten sagen? und verwies auf Mut, Tapferkeit und Gehorsam, Eigenschaften, die auch heute den Soldaten begleiten. Abordnungen legten Kränze nieder. Ein Trompetensolo intonierte „Il silenzio“. Die Gebete sprachen je zwei Geistliche der Evangelischen und der Katholischen Kirche. Sie mahnten, angesichts der über 20000 Gräber den Frieden als zentrale Botschaft des Christentums mit aller Kraft zu festigen. Zum Abschluß gab es in Caira einen Empfang in den Räumen der „Deutschen Kriegsgräberfürsorge“. In Cassino, südlich von Rom fand 1943/ eine der blutigsten Kampfhandlungen des 2. Weltkrieges statt. In einer sinnlosen Vernichtungsaktion ging das Kloster M.Cassino im Bombenhagel unter Zehntausende verloren ihr Leben.

 

Eine Fahrt zu den Originalschauplätzen der Kampfhandlungen bietet die DMCV im Mai 2013 an. Die Teilnehmer erfahren dabei interessante Einzelheiten und Hinter-grundinformationen, wobei auch Zeitzeugen zu Wort kommen sollen. Im Mittel- punkt stehen die Gedenkfeiern in Caira. Die einzelnen Fahrten starten vom Hotel Rocca in Cassino aus. Eine Tour führt durch die Abruzzen entlang der Gustav-Linie nach Ortona. In der Adria- Hafenstadt  waren 1944 die Kanadier gelandet. Sie ist noch immer vom Krieg gezeichnet. Ein Tag ist für Rom vorgesehen. In den Gewölben der historischen Altstadt von Atina findet eine Weinprobe statt. In Venafro bietet sich die Möglichkeit, das private Militätmuseum „Winter Line“ zu besuchen.

Termin: 15.05.2013 – 23.05.13 , Anmeldung bis 01.04.13
Auskunft: DMCV-Vorsitzender Ernst Krug, Ehringshäuser Str.4, 35315 Homberg-Erbenhausen, Tel.06635-7516, e-mail museumsopa@t-online.de

In Herborn, dem ehemaligen Standort der Fernspäher, hatten sich am Volkstrauertag 16 Soldaten und mehrere Mitglieder der Tradidionskameradschaft FeSpaehTrp versammelt. Die Feierstunde wurde vom TV-Orchester Herbornseelbach und dem Katholischen Kirchenchor musikalisch umrahmt. Herborns Bürgermeister Hans Benner begrüßte zudem Mitglieder des Magistrats, Stadtverordnete, Vereinsvorsitzende und Mitbürger. Der Evangelische Pfarrer Andree Best knüpfte an das jüdische Sprichwort an „Das Geheimnis der Vergebung heißt Erinnerung“ und mahnte, die Ereignisse des 2 Weltkrieges mit den Millionen Toten nicht zu vergessen. Bürgermeister Hans Benner wies in seinen Gedenkworten darauf hin, daß Terror und Tod nach wie vor die Menschen bedrohten, obwohl die beiden Weltkriege und der Kalte Krieg vorbei seien. Um so wichtiger sei unsere Verantwortung für den Frieden. Kameraden legten am Mahnmal einen Kranz nieder während sich die Fahne senkte.

01. Dezember 2012