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Willkommen bei der Traditionskameradschaft Fernspähtruppe!

Wir halten zusammen,
wir ehren das Alte,
wir wagen das Neue!

Fallschirmjäger und Fernspäher rufen Dich!

Unser Leitwort:
Es gibt niemals eine Kameradschaft auf Zeit.
Sie währet ein Leben lang,
oder sie war keine echte.

Bleibt Eurer Truppe treu
und werdet Mitglied
in unserer Traditionskameradschaft!

16. April 2011

Ankündigung: Volkstrauertag am Mahnmal in Herborn am 18.11.2018

Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung am Mahnmal im Marienbader Park an der Schlosstrasse

Beginn: 11:30 Uhr, Treffen um 11:00 Uhr
Anzug: Clubjacke mit Barett
Parkmöglichkeit: Schlosstrasse, Ecke Friedrich-Ebert-Strasse

Im Anschluss:
Gemeinsames Mittagessen im „Restaurant Tiergarten“
Rudolf-Braas-Straße 1
35686 Dillenburg-Donsbach

Anmeldung, wenn möglich bis 10.11.2018 an Egon Panz, damit wir ungefähr wissen, wie viele Personen zum Essen da sind.

Horrido und Glück-ab!

Kaimi Horst

19. Oktober 2018

Ausflug an den Hartmannsweiler Kopf

14 Kameradinnen und Kameraden brachen am Fr. den 24 August in 2 Kleinbussen auf, um den Hartmannsweilerkopf (franz.: Hartmannswillerkopf) in den Südvogesen im Elsass zu besichtigen.

Treffpunkt am Abend war die Unterkunft im Hotel Krone in Neuenburg. Bei dem gemeinsamen Abendessen wurde das Vorhaben für den Samstag erörtert.

„Auf Grund seiner exponierten und strategisch günstigen Lage mit Ausblick in die elsässische und Oberrhein-Ebene war der Hartmannswillerkopf im Ersten Weltkrieg zwischen Deutschen und Franzosen erbittert umkämpft:

Der Kampf um den Gipfel begann am 31. Dezember 1914. Die schwersten Kämpfe gab es am 19./20. Januar, 26. März, 25./26. April und 21./22. Dezember 1915. In den vier Kriegsjahren wechselte die Bergkuppe vier Mal ihren Besitzer. Ab etwa Mitte 1916 reduzierten beide Seiten ihre Truppen dort; intensivere Kämpfe fanden in nördlicheren Frontabschnitten statt. Ab 1916 fanden im Wesentlichen nur noch Artillerieduelle statt. Beide Seiten beschränkten sich darauf, ihre Linien zu halten.

In den Schanzenkämpfen am Hartmannswillerkopf fanden 30.000 französische und deutsche Soldaten den Tod. Etwa doppelt so viele wurden verletzt. Sie führten jedoch für keine Seite zu einem Ergebnis und stehen heute deutlich für die Sinnlosigkeit des Krieges. Ein Umstand, die der Bergkuppe die Bezeichnung als „Menschfresser“ oder „Berg des Todes“ einbrachten.

(Anm. d. Verf.: Laut Auskunft der Wanderführerin haben neuerliche Erkenntnisse die Zahlen der gefallenen Soldaten relativiert. Auf französischer Seite fielen ca. 7500 und auf deutscher Seite 6500 Soldaten.)

Am 3. August 2014, dem 100. Jahrestag der Kriegserklärung Deutschlands an Frankreich (Erster Weltkrieg), trafen sich am Hartmannswillerkopf Bundespräsident Joachim Gauck und der französische Staatspräsident François Hollande. Am 10. November 2017 weihten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Staatspräsident Emmanuel Macron ein gemeinsames deutsch-französisches Museum zum Gedenken an die Gefechte ein.“ (Quelle: de.wikipedia.org)

Am Samstag morgen fanden sich also die Kameradinnen und Kameraden am Hartmannsweiler Kopf ein, wo sie von einer Wanderführerin bereits erwartet wurden.
Von 10 bis 13 Uhr wurde durch die vielen Schützengräben, Stellungen, Unterstände, Bunker und Stollen bis zum Gipfel des HWK gewandert. Dabei erhielt die Gruppe einen Einblick in das Kriegsgeschehen und das Alltagsleben der Soldaten. Leider war an diesem Tag zum ersten Mal seit vielen Wochen ein regnerischer und windiger Tag, aber die Zeit verging bei dem zum Teil etwas schwierigen Fußmarsch für die älteren Mitglieder sehr schnell durch die ausgezeichneten und kompetenten Berichte und Erzählungen unserer Wanderführerin.

Der ganze Berg ist wie ein Schweitzer Käse mit ungefähr 60 km Befestigungsanlagen durchzogen. Die Soldaten waren bei der Namensgebung der unterschiedlichen Stellungen sehr einfallsreich, so entstanden z. B. der „Christ-Stollen“ und „Oster-Stollen“, der „Bremer Ratskeller“ oder es wurden die Namen der Liebschaften und der Gattin eines beliebten Offiziers vergeben.

Nachdem die Kämpfe in den Kriegsjahren 1916-1918 abflachten, da sich eine Patt-Situation mit nur wenigen Metern Front-Verschiebung ergeben hatte, verlor der Hartmannsweilerkopf seine strategische Bedeutung und wurde zu einem Nebenkriegsschauplatz. Es kam es zu interessanten Verständigungen unter den sich gegenüberliegenden Soldaten, so wurden beispielsweise Blechbüchsen als Zielscheiben aufgestellt. Die Soldaten informierten die gegnerische Seite über die Zeitpunkte von Angriffen, indem man eine Nachricht mithilfe eines Steines in den gegenüberliegenden Schützengraben warf, so sollte unnötiges Blutvergießen verhindert werden oder die Schützengräben konnten vor einer Handgranaten-Attacke geräumt werden, dieses „Spiel“ wurde dann umgekehrt durchgeführt und danach wurden die Schützengräben wieder „aufgeräumt“. Ein beliebtes Ziel von Patrouillen deutscher Seite war auch das Proviantlager der Franzosen mit Champagner und Rotwein.

Als der 1. Weltkrieg am 11. November 1918 zu Ende war überquerten die Soldaten das Niemandsland und luden sich gegenseitig in ihre Unterstände ein. Auch nach Ende des Krieges kam es zu versöhnenden Treffen noch lebender Veteranen der Kämpfe um den Hartmannsweilerkopf. Zu diesem Anlass wurde zunächst ein Gottesdienst gehalten und danach wurde gemeinsam gegessen und getrunken, vor allem viel Rotwein.

Nach diesen interessanten Einblicken hatten sich die Kameradinnen und Kameraden eine Erholungspause in der Cafeteria verdient. Im Anschluß wurde das neue Deutsch-Französische Museum „Historial“ besichtigt, hier wurden die gesellschaftspolitischen Faktoren, die zum Ausbruch des 1. Weltkriegs führten, in Film/Bild und Wort-Dokumenten aufgeführt. Eine umfangreiche Sammlung von weiterem militärhistorischen Material war ebenfalls für die Besucher ausgestellt. Insgesamt kann man das Deutsch-Französische Historial als sehr interessant und „pädagogisch wertvoll“ bezeichnen.

Der Tag ging mit einem geselligen Beisammensein in der Unterkunft zu Ende und die Kameradinnen und Kameraden kamen nach der Rückfahrt am Sonntag wieder wohlbehalten zuhause an.

20. September 2018

Sommerfest der Traditionskameradschaft Fernspähtruppe

Der Einladung für das jährliche Sommerfest im Garten von Ernst Krug waren am Samstag, den 14. Juli 25 Kameraden gefolgt. Zum Empfang waren Kaffee, Kuchen und andere Erfrischungen vorbereitet worden. Kameradschaftsleiter Horst freute sich unter den Gästen auch den ehemaligen Kompaniechef der Fernspähkompanie 300 Andrischock begrüßen zu dürfen.

Von Keule Büttner war eine Übersicht angefertigt worden, die über durchgeführte Übungen unter OTL i.R. Andrischock berichtete und viele interessante und tolle Erinnerungen weckte. Diese Übersicht wurde Ernst Krug überreicht, damit sie einen würdigen Platz in den Kameradschaftsräumen erhält. Kamerad Audi verteilte im weiteren Verlauf des Nachmittags Schnäpse unter den Kameraden, um mit Ihnen auf seinen 80ten Geburtstag anzustoßen.

Danach begaben sich die Kameraden zum Mahn- und Ehrenmal um die traditionelle Andacht zu halten.

In seiner Ansprache ging Kameradschaftsleiter Horst auf das Traditionsverständnis im Allgemeinen und die Traditionspflege bei der Traditionskameradschaft Fernspähtruppe im Besonderen ein. Der Tradition der Weltkriegsveteranen der Deutschen Monte Cassino Vereinigung maß er einen besonders hohen Stellenwert zu. Seit Jahrzehnten fuhren Veteranen der 1. Fallschirmjägerdivision nach Monte Cassino, um der gefallenen Kameraden bei den Schlachten im Bereich der Gustav-Linie zu gedenken. Dabei wurden auch die Gedenkveranstaltungen der anderen beteiligten Nationen besucht, Aussöhnung und Völkerverständigung hatten sich die Veteranen auf Ihre Fahne geschrieben. Leider neige sich aber die Ära der Veteranen dem Ende, denn schon seit 2 Jahren war kein Weltkriegsteilnehmer aus Deutschland mehr bei der Fahrt nach Monte Cassino dabei. Dementsprechend rief Horst die Traditionskameradschaft auf, im nächsten Jahr zahlreich an der Fahrt der Deutschen Monte Cassino Vereinigung zur 75-jährigen Gedenkveranstaltung teilzunehmen.

Bei der anschließenden Andacht wurde der gefallenen Kameraden im 2. Weltkrieg gedacht, ebenso der Soldaten der ehemals verfeindeten Nationen und aller zivilen Opfer. Auch der im Einsatz getöteten Soldaten der Bundeswehr und ihrer verbündeten Nationen wurde mit dem Lied vom „Guten Kameraden“ erinnert.

Danach wurde die Ernennung der Ehrenmitglieder vorgenommen. Leider konnte Frau Erika Müller  am Sommerfest nicht teilnehmen, so daß ihre Ernennung zum Ehrenmitglied auf einen späteren Termin verschoben werden musste. In seiner Laudatio für Ehrenmitglied Dieter Kraus hob Kameradschaftsleiter Horst die jahrelange und großzügige Unterstützung der Aktivitäten der Kameradschaft hervor. Nach der Übergabe der Ernennungsurkunde ließ die Kameradschaft das neue Ehrenmitglied mit einem 3-fachen Glück-ab hochleben.

Zum Abschluß des offiziellen Teils wurde wie üblich „Rot scheint die Sonne“ gesungen.

Für den gemütlichen Teil war ein hervorragendes Grillbuffet vorbereitet worden, Kamerad Keule sorgte mit Gesang und Gitarrenspiel bis zur Dämmerung für gute Unterhaltung und der Tag klang bei Lagerfeuer und bester Stimmung aus.

17. August 2018

Gebet unter Feindlichem Feuer

Erinnerungen an Arnheim 1944, Brite sucht noch lebende Zeitzeugen

von Kai Michael Horst

 

Im September des vergangenen Jahres besuchte ich die Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Operation Market Garden in Arnheim. Durch unsere schottische Kameradin Sheila Wurr entstand eine Verbindung zur „Arnhem Fellowship“, eine Vereinigung ehemaliger Soldaten, Angehöriger, Interessierter und Unterstützer, die zu diesem Anlass viele Aktivitäten durchführt.
Sheila Wurr’s Vater Company Sergeant Major Victor James Twist war Soldat des 156th Parachute Battalion, 4th Parachute Brigade der 1st Airborne Division, die bei der Luftlandeoperation Market Garden beteiligt war. Company Sergeant Major Twist hatte nach Kämpfen in Italien das Fernglas von einem gefallenen deutschen Offizier mitgenommen, das seine Tochter mir bei einer Begegnung in Monte Cassino „zurückgegeben“ hat.

Bei einer der Veranstaltungen der „Arnhem Fellowship“ lernte ich David Pott kennen, den Sohn von Major Robert Laslett John Pott, der kommandierender Offizier der A Kompanie des 156 Bataillon war. In einem Gespräch berichtete mir David Pott von den Erlebnissen seines Vaters und seiner Einheit während Market Garden.

Von diesen Erlebnisse möchte ich hier berichten. Dafür standen mir persönliche Berichte der Familie, öffentliche Berichte unter http://www.pegasusarchive.org/arnhem/john_pott.htm und das Buch „ARNHEM 156 PARACHUTE BTN & 4th Parachute BDE“ von John O’Reilly zur Verfügung. Die abgebildete Karte von Oosterbeek stammt ebenfalls aus diesem Buch, mit freundlicher Genehmigung von John O’Reilly.

Im Sommer 1944 befinden sich die deutschen Armeen an alle Fronten auf dem Rückzug.
Mit der Operation Market Garden wollen die West-Alliierten durch Holland hindurch auf deutschen Boden vorstoßen, um den Krieg noch im selben Jahr zu beenden. Jedoch sind ihre Annahmen über Position, Stärke und Zustand der deutschen Truppen in der Gegend von Arnheim zu ungenau und zu optimistisch, eine umfassende Feindaufklärung wird vernachlässigt. Auf eine Berücksichtigung von Informationen holländischer Militär-Experten wurde verzichtet. Die britischen Soldaten wissen nicht, was sie erwartet. Die 1. Britische Luftlande-Division soll die Speerspitze des Unternehmens übernehmen und die Rhein-Brücke bei Arnheim von deutschen Kräften befreien und bis zum Eintreffen der eigenen nachrückenden Kräfte halten.

Aus den Berichten von Major John Pott:
Am Montag, den 18. September wurde das 156. Bataillon am frühen Nachmittag auf der Ginkel Heide abgesetzt. Die Männer gerieten dabei unter Beschuss von SS Einheiten. Es kam zu Verlusten schon beim Absprung aus den Flugzeugen, in der Landezone, die mit Gewehr und MG-Feuer eingedeckt wurde und bei Landungen in Bäumen, sowie im Bereich der deutschen Stellungen. Die Hälfte des MG-Zuges des Bataillons wurde bereits in der Nähe von Nimwegen mit ihrem Flugzeug abgeschossen.

Die A-Kompanie von Major Pott hatte bis dahin glücklicherweise keine Verluste zu verzeichnen.
Allerdings musste der 3. Zug die Betreuung von Verwundeten und einigen deutschen Gefangenen übernehmen. Als Ersatz wurde ein Zug Segelflieger-Piloten aufgestellt, was jedoch eine Schwächung bedeutete, da die Männer nicht gut trainiert waren.
Das Bataillon marschierte gegen 17 Uhr unter Führung der C-Kompanie weiter nach Osten in Richtung Arnheim. Östlich von Wohlfeze wurden sie unter Beschuss genommen und hier hatte die A-Kompanie ihren ersten Verlust: Pate (Private) Tansley – ein Mann, wegen seiner Freundlichkeit und Tüchtigkeit beliebt und respektiert.

Bei Tagesanbruch am Dienstag, den 19. September sollte das 156. Bataillon den „Koepel“ einnehmen – ein bewaldetes Gebiet bei Lichtenbeek, das vom Feind stark verteidigt wurde.
Sobald dieses Ziel erreicht war, sollte das 156 Bataillon zur 1. Parachute Brigade vorstoßen, um John Frost bei der Brücke (in Arnheim) zu unterstützen. Major John Pott hatte eine große persönliche Motivation, diesen Auftrag zu erfüllen, denn John Frost war sein Schwager.

Die Karte stellt die Lage am Dienstag, den 19. September 1944 bei Oosterbeek dar:

Lt. Co. des Voeux wählte die A-Kompanie von John Pott aus, den Angriff anzuführen.
Der „Koeppel“ liegt in der Nähe des Dreijenseweg, der auf eine Hauptstraße nach Arnheim führt.
An diesem Tag war das auch die Verteidigungslinie der Deutschen.
Major Pott befahl Leutnant Stan Wittlings, 4. Zug den Angriff zu führen. Sie gerieten unter Beschuss von Maschinengewehren und suchten verzweifelt Deckung in den Gräben auf der Seite der Straße. Dann befahl Major Pott Lieut. Delacours  5. Zug, von links anzugreifen, während dessen sollte die Bren-Gun (leichtes MG) des 5.Zugs für Feuerschutz sorgen. Delacours war jedoch einer der ersten, der getroffen wurde.
Die Lage wurde schlimmer – der Zug der „Gleiter-Piloten war sich über die Strategie unklar und verlor ihre Führer – Captain Muir und Lieut. Sydney Smith.
Lieut Watling starb, als er Major Pott folgte, in einem verrückten Ansturm, den Wald einzunehmen. Watlings zweiter Befehlshaber, Captain Terry Rodgers wurde ebenfalls tödlich verwundet. Nur Major Pott und ein paar Männer schafften es, durch die deutsche Verteidigung und bis in den Wald zu gelangen.

Einige Männer waren schwer verwundet, einschließlich Sergeant George Sheldrake, der eine bewegende Begebenheit beschreibt: Ich war noch mit zwei anderen Kameraden zusammen, uns ging es schlecht. Major Pott sagte, er könne uns nicht mitnehmen, aber er versteckte uns vorsichtig unter einem Gebüsch. Er meinte, wir könnten gerettet werden, wenn das Bataillon einen erneuten Angriff  durchführt, ansonsten würden uns die Deutschen abholen. Bevor Major Pott abzog, stellte er sich hin und betete für uns – obwohl minutenlang Mörser und Maschinengewehrfeuer herrschte – ein paar Minuten sind eine lange Zeit, wenn man unter diesen Bedingungen stehen bleibt. Das ist etwas, das ich nie vergessen werde.“

Nach sechs Stunden Kampf war die Kompanie auf sechs Mann geschrumpft. Die A- Kompanie musste ihre Kampfhandlungen einstellen. Kompaniechef Pott war am linken Bein und an der Hand verwundet. Er konnte nicht mehr laufen.
Die überlebenden Soldaten gerieten in deutsche Gefangenschaft. Der Zugführer der deutschen Einheit kümmerte sich um die Versorgung der Wunden von Major Pott, „Tut mir leid, wir können uns jetzt nicht um Sie kümmern, aber ich schätze eure Einheiten werden sowieso bald hier sein“ sagte der junge Leutnant. Die Deutschen rückten mit den marschfähigen Verwundeten ab, einschließlich George Sheldrake.

Die B-Kompanie von Lt Col Waddy startete noch einen Gegenangriff, aber sie schafften es nicht, den „Dreijenseweg“ zu überqueren.
Einige Stunden später machte sich Major Pott bemerkbar, um zu sehen, ob noch jemand da war – zu seiner Überraschung erschienen vier Männer aus den Büschen, die sich nach dem Abzug der Deutschen versteckt hatten. Sie nahmen mehrere Jacken von toten Männern, um Major Pott warm zu halten und dann wieder zum Bataillon zurückzukehren.
Danach lag er 18 Stunden lang im Wald, während dieser Zeit versuchte er einen Abschiedsbrief an seine Frau zu schreiben mit seiner unverletzten linken Hand.

Holländische Jugendliche fanden Major Pott schließlich, sie holten Hilfe und brachten ihn zum Missions-Haus der „Mill Hill Fathers“. Dort bestand aber nicht die Möglichkeit, Major Pott’s Verletzungen zu versorgen und er musste weiter nach Gronau gebracht werden, in ein deutsches Militärkrankenhaus, wo er verarztet und gesund gepflegt werden konnte.
Die Freundlichkeit der katholischen Krankenschwestern ist Major Pott in guter Erinnerung geblieben. Und er lernte dort den deutschen Soldaten Werner Elfering kennen, der an der Russlandfront verwundet worden war. Als dieser von seiner Frau Waltraud besucht wurde, versorgte sie Major Pott, ebenso wie ihren Mann unter anderem auch mit gutem Obst. Major Pott schloss Freundschaft mit ihnen, was dem Ehepaar die unliebsame Aufmerksamkeit der Gestapo einbrachte.
Major Pott gelang schließlich die Flucht aus dem Militärkrankenhaus in Gronau.

So viel über die Erlebnisse von Major John Pott bei Market Garden, sein Sohn David Pott wäre sehr daran interessiert, mehr über die deutsche Sicht der Kampfhandlungen seines Vaters und seiner Einheit herauszufinden. David Pott war sehr erfreut, dass er vor kurzem Kontakt mit den Nachkommen von Werner Elfering aufnehmen konnte.
Er würde auch gerne etwas über den Leutnant aus der Kampfgruppe von Ludwig Spindler in Erfahrung bringen. Das freundliche Verhalten des jungen Soldaten hat Major Pott nachhaltig beschäftigt. Informationen von oder über andere Soldaten, die auf deutscher Seite in die Kampfhandlungen involviert waren, sind ebenfalls willkommen.
Falls Leser dieses Artikels oder sogar noch lebende Zeitzeugen oder deren Angehörige Informationen, Berichte oder auch Literatur zur Verfügung stellen können, wäre David Pott dankbar.
Ich stehe gerne zur Verfügung, einen Kontakt herzustellen und Informationen zu übermitteln:

Kai Michael Horst (1. KL „Traka FernSpähTrp), Am Welsbach 34, 36325 Feldatal, Tel.(ab 17:00Uhr): (0049)173 6658 461, email: kaimi.horst@arcor.de

09. Mai 2018

Bericht zur Jahreshauptversammlung der Traditionskameradschaft Fernspähtruppe e.V. im BDF vom 24.03.2018

Werte Kameraden,

zu unserer JHV an alter Wirkungsstätte in Herbornseelbach trafen sich 2o Kameraden, um das Geschäftsjahr Revue passieren lassen und einen Einblick in die Geschäftsberichte zu erhalten.
Traditionell wurde die Versammlung mit dem Lied der Fallschirmjäger „Rot scheint die Sonne“ und einer Totenehrung zum Gedenken der verstorbenen Mitglieder eröffnet.

Nach den Berichten des Vorstandes, KL Kai Michael Horst, GF Egon Panz und Schriftführer Hartmut (Karl) Sänger, bekam der Vorstand eine einwandfreie Führung der Kameradschaft und des
Geschäftswesen bescheinigt! Bei den Neuwahlen wurden die bewährten Kameraden alle wieder in ihren Funktionen bestätigt. Hinzu kamen ein neuer Presseberichterstatter (Matthias Schneider), da Frau Erika Müller aus persönlichen Gründen nicht mehr zu Verfügung steht und ein neuen Monte Cassino Beauftragten (Ingo Habermann), die beide den Vorstand unterstützen werden. Frau Müller wurde für ihre geleistete Arbeit vom KL Kai Michael Horst mit einem Blumenstrauß und der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet.

Weiterhin wurde Kamerad Dieter Kraus aufgrund seines langjährigen Engagements für die Aktivitäten der Traka als Ehrenmitglied vorgeschlagen und von der Versammlung dazu gewählt. Beide bekommen ihre Ernennung beim Sommerfest im August durch den KL überreicht.

Die Traka möchte ihre Mitglieder und die es noch werden wollen zu folgenden Veranstaltungen einladen:

  • Monte Cassino-Fahrt: 13.-20.Mai 2018
  • DSK-Biwak in Stadtallendorf: voraussichtlich Juli 2018
  • Traka Sommerfest in Erbenhausen bei Fam. Krug: 14.07.2018
  • Traka Ausflug zum Hartmannsweiler Kopf: 24.-26.08.2018

Über eine rege Beteiligung würde sich der Vorstand sehr freuen!

Diese Veranstaltungen dienen der Kameradschaft zum Zusammenhalt, Erfahrungsaustausch und Gewinnung neuer Mitglieder. Bei Interesse bitte Kontakt mit KL Kai Michael Horst über die Internetseite der Traka aufnehmen!

Allzeit Glück ab und Semper Fi

Matthias Schneider

10. April 2018

Volkstrauertag 2017 in Herborn

Am 19.11.2017 findet der Volkstrauertag am Mahnmal in Herborn statt!

Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung am Mahnmal im Marienbader Park an der Schloßstraße

Beginn 11:30 Uhr, Treffen um 11:00 Uhr
Anzug: Clubjacke mit Barett
Parkmöglichkeit: Schloßstraße, Ecke Friedrich-Ebert-Straße

Im Anschluss:
Gemeinsames Mittagessen im „Seelbacher Hof“
Hohe Str. 88, 35745 Herbornseelbach

09. Januar 2018

Ausflug der Traka am 28.08.2017 nach Hürtgenwald

Am Samstag, den 28.August besuchten wir mit 13 Kameradinnen und Kameraden Hürtgenwald. Man wollte sich über die Kämpfe während des 2. Weltkriegs informieren und sich darüber ein Bild verschaffen. Der Tag begann mit der Fahrt nach Hürtgenwald in 2 Kleinbussen. Gegen 11 Uhr erreichte die Gruppe das Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“. In einem Vortrag wurden die Teilnehmer über die militärische Lage im Jahr 1944 im Allgemeinen und im Besonderen informiert, sehr beeindruckend waren persönliche Berichte von Kommandeuren beider Seiten über die sogenannte „Allerseelenschlacht“. Darauf folgte der Besuch des Museums, der einen Eindruck über das Alltagsleben der Menschen in der Gegend des Hürtgenwalds vermittelte und bei den Teilnehmern eigene Erinnerungen weckte.

Als Nächstes wurde der Soldatenfriedhof in Vossenack besucht, danach stand die Besichtigung eines instandgesetzten Sanitätsbunkers auf dem Programm, hier wurde uns das Schicksal der mehr oder weniger schwer verletzten Soldaten vor Augen geführt. Nach einer Erfrischungspause fand eine Vorort-Begehung verschiedener Gedenkstätten und einer Bunkerruine im Kampfgebiet statt. Durch die interessante und kompetente Berichterstattung verging die Zeit sehr schnell und eine Besichtigung des Burgbergs konnte nicht mehr stattfinden, da noch rechtzeitig zur Unterkunft verlegt werden musste. Bei einem guten Abendessen konnte das am Tag erlebte noch einmal rekapituliert werden und auch die Pflege der Kameradschaft kam nicht zu kurz.

08. Januar 2018

Sommerfest der Traka Fernspäher FeSpäh am 15.07.2017 in Erbenhausen

„Treue um Treue“ als Botschaft der Stunde

Das jährliche Sommerfest in Ernst Krugs Garten gilt als Highlight unter den Veranstaltungen des Jahres. An der Gedenkstätte mit dem stürzenden Adler wird der Opfer und der geschichtlichen Ereignisse 1944/45 am Monte Cassino gedacht. 25 ehemalige Kameraden hatten den Weg nach Erbenhausen gefunden, um einen schönen Tag miteinander zu verbringen.

Erster Kameradschaftsleiter Kai-Michael Horst griff in seiner Rede das Motto der Fallschirmjäger „Treue um Treue“ auf. Zunächst berichtete er von der diesjährigen Tour zu den Feierlichkeiten auf dem M. Cassino. Auch diesmal war Frau Sheila Wurr aus Schottland angereist. Sie hatte Kameradschaftsleiter Horst aufgetragen die Kameradschaft zu grüßen und eine Geschichte über Aussöhnung eines Veteranen der britischen Monte Cassino Vereinigung zu berichten. Außerdem rief sie die jungen Generationen zur Fortsetzung der Verständigung unter den Völkern auf.

Die Erziehung zur Kameradschaft hat damals im 2. Weltkrieg wie auch heute eine große Rolle gespielt. K.-M. Horst machte dies an zwei Fotos deutlich, einem aus der Bundeswehrausbildung der 80iger Jahre und einem zweiten aus dem Jahr 1941/42. Vergilbt und in einen grauen, nebeligen Schleier gehüllt, trägt ein Soldat den verletzten Kameraden hinaus aus der Gefahrenzone, ein Bild, das unter die Haut geht. Nur wenige Bilder dürften einen so tiefgreifenden, berührenden Eindruck hinterlassen. „Treue um Treue“ sollte den Fallschirmjäger sein Leben lang begleiten, ist die Botschaft dieser Stunde. Passend dazu spielte Karl Sänger „Ich hatt‘ einen Kameraden“ auf der Mundharmonika. Zum Schluss sang man gemeinsam das Lied „Rot scheint die Sonne“, begleitet von K.-M. Horst auf der Gitarre. Im sommerlichen Garten wurde es dann gesellig. K.-M. Horst unterhielt mit Liedern zu Gitarre. Abends zur Dämmerung beleuchteten bunte Lampen die Szene. Das Grillbuffet verlockte zum Zugreifen. Spät in der Dunkelheit loderte das Lagerfeuer und manch einer schaute noch lange in die Glut.

 

03. Januar 2018

Besuch in Cassino vom 15. – 19. Mai 2017

Im Mai dieses Jahres war wieder eine Abordnung der DMCV und der Traka zum Gedenktag des Endes der Kämpfe nach Monte Cassino gereist.
Gleich nach der Ankunft am Montag traf man sich mit einer Britischen Reisegruppe, die auch im Hotel „Rocca“ zu Gast war, zu einer gemeinsamen Andacht auf dem Friedhof des Commonwealth. Nach den Ansprachen folgte die Verlesung eines „Cassino-Poem“ und ein Vers aus dem Gedicht „For the Fallen“ zum Gedenken an die gefallenen Soldaten. Zur Kranzniederlegung erklang das Lied vom „Guten Kameraden“.

Für den 4-tägigen Aufenthalt waren einige Veranstaltungen fest vorbereitet, aber die Ausflüge konnten kurzfristig geplant werden, da man mit der kleinen Reisegruppe flexibel war.
Am Dienstag fuhr man dann gemeinsam nach Neapel um die Ruinen von Pompeji zu besichtigen. Für die längeren Wartezeiten wegen des großen Andrangs wurde man durch vielen Sehenswürdigkeiten entschädigt. Auf dem Rückweg wurde an der Mignano-Enge ein Halt eingelegt und Ernst Krug referierte aus dem Stegreif zu einigen Ereignissen im Vorfeld der Kämpfe an der Gustav-Linie. Nach einem weiteren Halt am italienischen Soldaten-Friedhof am Monte Lungo erreichte man die Ruinen des Ortes San Pietro Infine, wo man sich am Ende des Tages einige Erfrischungen gönnte.

Für Mittwoch stand ein Besuch des kulturhistorischen und 2. Weltkriegs- Museums in Piana delle Orme bei Latina auf dem Programm. In knapp 20 Hallen sind mehr als 50.000 Fahrzeuge Maschinen aus Landwirtschaft, Industrie, Verkehr und dem 2. Weltkrieg ausgestellt oder in Szenarien gestaltet. Besonders interessant für die Cassino-Reisenden waren die Uniformen, Ausrüstungsgegenstände, Waffen und Fahrzeuge die von den Kämpfen bei Anzio, Nettuno und Cassino zeugten, die Szenarien und Artefakte beeindruckten durch ihre Authentizität. Das Mittagessen wurde in einem Restaurant an der Küste des Tyrrhenischen Meers eingenommen, und man konnte danach bei einem Spaziergang am Ufer entspannen. Am Abend traf man sich mit den Kameraden der Bersaglieri zum gemeinsamen Abendessen. Es wurden Gastgeschenke ausgetauscht und man widmete sich dem freundschaftlichen Austausch bei musikalischer Umrahmung.
Am Donnerstag, den 18. Mai fand die Gedenkveranstaltung am deutschen Soldatenfriedhof in Caira statt. DMCV-Vorsitzender Wolfgang Eberl begrüßte die Teilnehmer, die Abordnung der Stadt Cassino und die Bersaglieri-Kameraden. Nach seiner Ansprache übernahm Don Claudio Monti den geistlichen Teil der Gedenkveranstaltung. Die Kranzniederlegung wurde von jungen Fallschirmjäger-Kameraden unterstützt, die den Friedhof in den Tagen davor teils dienstlich, teils in Freizeit gepflegt hatten und und in einen ansehnlichen Zustand gebracht hatten.
Unsere Kameradin Sheila Wurr aus Schottland hatte einen Kranz der Einheit ihres Vaters, des 156th Parachute Battalion, der 1st Airborne Division mitgebracht. In Ihrer Rede hob sie den Respekt hervor, den die Britischen Soldaten den deutschen Fallschirmjägern entgegen brachten und erinnerte an die viele zivilen Opfern unter der italienischen Bevölkerung. Abschließend wurde mit dem Lied vom „Guten Kameraden“ der gefallenen Soldaten gedacht.

Nach der Veranstaltung wurde noch zu einem Imbiss und einem Erfrischungsgetränk geladen und die Möglichkeit zum persönlichen Austausch unter den Teilnehmern wurde ausgiebig genutzt.
Am Nachmittag wurde dem Kloster der obligatorische Besuch abgestattet und damit war der offizielle Teil der Monte-Cassino-Fahrt beendet und man konnte sich im Hotel „Rocca“ entspannt auf die 2-tägige Rückreise vorbereiten.

02. Januar 2018

Jahreshauptversammlung 2017 der TRAKA FeSpäh in Homberg (Ohm)

Vorsitzender Kai-Michael Horst begrüßte die 19 Teilnehmer im Güntersteiner Hof. Traditionsgemäß wurde zu Beginn gemeinsam das Lied der Fallschirmjäger „Rot scheint die Sonne“ gesungen. Danach folgte die Totenehrung. Karl Sänger erinnerte an die Jahreshauptversammlung 2016 und verlas das Protokoll. Vorstandsvorsitzender Kai-Michael Horst gab einen Überblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres.


Ein Highlight dürfte hierbei das Sommerfest und 10-jährige Kameradschaftsjubiläum in Erbenhausen gewesen sein. Geschäftsführer Egon Panz hatte sich mit der Altersstruktur der Mitglieder beschäftigt und interessante Daten vorgelegt. Als neuer Kassenprüfer wurde Bruno Kohlhauer einstimmig gewählt. Im Folgenden diskutierte man die diesjährigen Veranstaltungen. Ehemalige Fallschirmjäger, die interessiert und noch kein Mitglied sind, sind herzlich eingeladen, sich von dem vielfältigen Angebot zu überzeugen und sich vielleicht dem Kreis der Kameraden anzuschließen.

Die Termine:

  • 14.05.17 – 20.05.17: Fahrt nach Cassino zum Gedenktag
  • 15.07.17 Sommer.- und Gartenfest, Kaffee und Kuchen, Lagerfeuer und Grillen. Einladung und Anmeldung werden noch informiert.
  • 26.-27.08 Ausflug nach Hürtgenwald mit Übernachtung. Abfahrt 8.00. 13 Anmeldungen liegen bereits vor.
  • 29.09.17 Kamerad Dieter lädt zu seinem Geburtstag nach Löhnberg ein
  • 19.11.17 Volkstrauertag in Herborn
  • 24.03.2018 Jahreshauptversammlung im Raum Herborn

02. Januar 2018

Einladung zum Traka-Sommerfest 2017

Hiermit lädt Euch der Vorstand zum diesjährigen Sommerfest ein. Das Einladen und Anmelden von Gästen ist ausdrücklich erwünscht.

  • Ab 16:00 Uhr: Empfang auf dem Hof von Ernst Krug in Erbenhausen
  • Ehringshäuser Str. 4, 35315 Homberg/Ohm
  • 17:00 Uhr: Andacht am Mahnmal im Garten
  • anschließend: Grillfest und gemütliches Beisammensein

 

Teilnahme 80gster Geburtstag Dieter Kraus am Fr., 29.09. ab 18 Uhr an der Festhalle am Sportplatz in Löhnberg, Anzugordnung: Clubjacke.

Wer zu Dieters Geburtstag möchte, bitte bis 10.09.2017 bei Egon anmelden, damit wir die Anzahl der Teilnehmer an Dieter weitergeben können.

28. Juni 2017

Gedenkveranstaltung Mai 2017

„Die Gedenkveranstaltung zum Jahrestag des Ende der Schlachten um Monte Cassino findet am 18.05.2017 um 11:00 am Hochkreuz auf dem Friedhof in Caira statt“ – Kai Michael Horst

29. April 2017

Jahreshauptversammlung in 2017

Samstag, 08.04.17 um 16:00 Uhr
„Hotel Güntersteiner Hof“ in 35315 Homberg/Ohm

Der Vorstand

10. März 2017

Veranstaltungsinfo: Volkstrauertag am Mahnmal in Herborn

Kranzniederlegung und Gedenkveranstaltung am Mahnmal im Marienbader Park an der Schlosstrasse am 13.11.2016.

  • Beginn 11:30 Uhr, Treffen um 11:00 Uhr
  • Anzug: Clubjacke mit Barett
  • Parkmöglichkeit: Schlosstrasse, Ecke Friedrich-Ebert-Strasse

Im Anschluss an die Veranstaltung begeben wir uns gemeinsam in die Gaststätte “ Gittis Berghütte“ zum gemeinsamen Mittagessen, Anschrift: Dillblick 34, 35753 Greifenstein.

Kaimi

11. Oktober 2016

Traka-Stammtisch und Biwak (September 2016)

Der Traka-Stammtisch und das Biwak finden am 10 September 2016 statt. Los geht es ab 17:00 Uhr bei Dieter Kraus in Wetzlar.
Meldekopf: im Hof der Pizzeria an der Volpertshäuser Straße, 35578 Wetzlar

Für Verpflegung ist gesorgt, Möglichkeit zum Biwak besteht auch.

Anmeldung bitte bis zum 05.Sept.’16 an Kl Kaimi 0173-6658 461 (ab 16:00 Uhr)

„Horrido und Glück ab!“

Kaimi

25. August 2016

Traka Sommerfest und 10-jähriges Kameradschaftsjubiläum

Rund 40 Mitglieder fanden sich am 06.August 2016 in den Traka Räumen von Ernst Krug in Erbenhausen ein.

Die Begrüßung erfolgte durch den 1.KL Kai Michael Horst. Die Zeitzeugen und Weltkriegsveteranen, Rudi Michel und Johannes Ermentraut wurden gesondert begrüßt. Des Weiteren konnten wir Gäste der Reservistenkameradschaft der Panzeraufklärer aus der ehemaligen 5.Division aus Sontra und junge Fallschirmjäger aus Seedorf begrüßen.

Für ein gutes Gelingen der Feierlichkeiten wurden die besten Wünsche mit einer Jubiläumsurkunde durch General Bernhardt übermittelt.

Zur musikalischen Unterhaltung während der Gedenkveranstaltung und im feierlichen Anschluss trugen die Musiker des Posaunenchors Groß-Felda bei.

Der 1.KL Kai Michael Horst berichtete mit einem Rückblick anlässlich der vergangenen 10 Jahre über die Aktivitäten und Ziele unserer Kameradschaft. Des Weiteren wurden noch einige Ausführungen über unsere Erkennungsmerkmale wie Wappen, Abzeichen und Fahne erläutert. Die TraKa ist in diesem Zeitraum von ehemals 22 auf rund 150 Mitglieder angewachsen.

Zum offiziellen Teil des Jubiläumsfest und der Gedenkveranstaltung trugen die Kameraden die dafür vorgesehenen Clubjacken, sowie das bordeauxfarbene Barett. Mit einem feierlichen Zug und Marsch zum Mahnmal wurde durch eine Fahnenabordnung: Hartmut (Karl) Sänger, Audi Westphal und Matthias Schneider mit Untermalung des Posaunenchors durchgeführt.

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Am Mahnmal wurden die Plätze eingenommen und KL Horst hielt eine Gedenkrede, die durch die Nationalhymne musikalisch untermauert wurde.Die christliche Ansprache mit dem „Vater unser“ wurde durch Uta Lederer-Hensel abgehalten.

Eine Aufstellung zur Ehrenwache mit dem Kommando: „Präsentiert das Gewehr!“ wurde von den Kameraden Hans Gelhar und Ernst Krug exerziert. Der Posaunenchor begleitete dieses mit dem Stück: „Ich hatte einen Kameraden…“

Der Ehrenvorsitzende Ernst Krug hielt noch einen Abriss über die Geschehnisse unserer Geschichte und das Ansehen des deutschen Soldaten im In- und Ausland. Diese Ansprache wurde von dem Weltkriegsveteran Rudi Michel in einer sehr emotionalen Rede ergänzt. Eine Zeitzeugengeschichte, die unter die Haut ging!

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Was natürlich bei so einem Treffen nicht fehlen darf, ist das Lied der Fallschirmjäger: „Rot scheint die Sonne,…“, welches mit voller Inbrunst gesungen wurde!

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Im Anschluss ging es zum gemütlichen Teil der Veranstaltung über, welches mit Kaffee, Kuchen und einem Büfett an leckeren Speisen und volkstümlicher Musik der Groß-Feldaer Musikgruppe bis in die späten Abendstunden ging.

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Zusätzlich zum Programm trat unser „Alter Kamerad“ Jürgen (Keule) Büttner auf die Bühne und reichte dem 1.KL Horst und dem Bewirtungsgastgeber Ernst Krug einen alten Whiskey in einem besonderen Behältnis (Stiefel mit Helm Karaffe) und zwei handgeschliffenen Gläsern mit Fernspähsymbol, als Dank für Ihr Engagement. Keule nahm noch seine Gitarre und unterhielt die Menge mit Geschichten und Liedern aus unserer Dienstzeit. Zur weiteren Erheiterung des Abends gab unser Kamerad „Karl“ Sänger noch einige Anekdoten zum Besten, die zur reichlichen Belustigung führten. Es gab auch Kameraden, die eine Übernachtung im Garten von Ernst und Klara Krug mit einem morgendlichen Frühstück in Anspruch nehmen mussten.

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Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung. Unser besonderer Dank gilt den Eheleuten Klara und Ernst Krug, sowie allen fleißigen Helfern, für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und der Bewirtung!

Damit diese Tradition fortbestand hat, rufen wir alle Fernspäher und Fallschirmjäger auf sich unserer Traditionskameradschaft anzuschließen.

 

Glück ab und Semper Fi
Matthias Schneider

15. August 2016

Einladung zum Ortspokalschießen 2016

Mitteilung an TRAKA Mitglieder:

  • am Freitag. dem 19. August von 17:30 bis 21:00 Uhr
  • Samstag. dem 20. August von 14:00 bis 17:00 Uhr

Ab dem 2. August 2016 kann jeweils dienstags und freitags ab 18:30 Uhr bis 21:00 Uhr auf dem KK-Stand des SV – Herbornseelbach trainiert werden.

Anmeldung der TRAKA-Mitglieder zwecks Mannschaft bitte an:
Bernhard Henß , Tel. 02772 62204

26. Juli 2016

Einladung zum Traka-Sommerfest und 10 jährigen Kameradschaftsjubiläum

am Samstag 06.08.2016 bei Ernst Krug in Erbenhausen.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameradinnen, liebe Kameraden!

Hiermit lädt Sie/Euch der Vorstand zum diesjährigen Sommerfest ein. Aufgrund unseres 10 Jährigen Jubiläums entfällt die Zahlung eines Beitrags. Das Einladen und Anmelden von Gästen ist in Rücksprache mit mir auch möglich. Unser Rechner Egon Panz bittet um Anmeldung bis zum 23. Juli 2016, Tel.: 06444931075, Email: panzegon@t-online.de, außerdem nimmt er gerne eine kleine Spende entgegen.

  • Ab 14:00 Uhr: Empfang auf dem Hof von Ernst Krug in Erbenhausen
    Ehringshäuser Str. 4, 35315 Homberg/Ohm
  • 15:00 Uhr: Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung
    am Mahnmal im Garten
  • Anschließend: Volkstümliche Blasmusik mit kühlen Getränken
    Kaffee und Kuchen und sonstigen Erfrischungen
  • Ab 17:00 Uhr: Abendessen und gemütliches Beisammensein
  • Bekleidung: Gedenkveranstaltung: Anzug / Clubjacke
    gemütlicher Teil: Freizeitkombination in „Bordeaux“
  • Übernachtung:
    1. Güntersteiner Hof, 35315 Homberg (Ohm), Tel. 06633478
    2. Pension Jakob, Dannenrod, 35315 Homberg (Ohm),
      Tel. 066331329 Stichwort: TRAKA
    3. Biwak im Garten bei Ernst Krug und Frühstück für 3,00€ bitte auch vorher anmelden!

Und zum Schluß noch ein Hinweis: Der Traka-Stammtisch findet am 17.09. ab 17:00 Uhr bei Dieter „Heino“ Kraus im Museum in Wetzlar statt, Biwak ist auch möglich, bitte auch dazu anmelden, es wird keine weitere Einladung verschickt.

Der Vorstand freut sich über rege Teilnahme!

Horrido und „Glück ab“!
Kai Michael Horst
(1. Kameradschaftsleiter)pdficon

05. Juli 2016

Veranstaltungstermine – Mai & August 2016

Kameradschaftstreffen im Mai

am Samstag 28.05.2016
auf dem Hessentag in Herborn
Treffpunkt ab 17:00 Uhr am Bierpils
im Zelt der Bundeswehr, In der Au: Standort 30
lageplan

Sommerfest

Achtung! Terminänderung Sommerfest:
Unser Sommerfest findet Samstag, den 06.08.2016 statt
schriftliche Einladung erfolgt noch

28. April 2016

Jahreshauptversammlung 2016

der Traditionskameradschaft Fernspähtruppe e.V. im BDF

Fast 30 Mitglieder der TRAKA Fernspäher hatten sich am 19.03.16 zur ihrer Jahreshauptversammlung im „Gasthaus Decker“ in Mittenaar-Bellersdorf eingefunden. Erster Kameradschaftsleiter Kai-Michael Horst begrüßte die Kameraden. Nach den vereinsbedingten Regularien wurde das Lied der Fallschirmjäger „Rot scheint die Sonne “gesungen. Zum Totengedenken spielte KL Kai-Michael Horst auf der Klarinette.

Nachdem Protokollführer Karl Sänger das Protokoll der letzten JHV verlesen hatte, berichteten Geschäftsführer Egon Panz und Kameradschaftsleiter Horst aus der Arbeit des Vorstandes und von den zahlreichen Aktivitäten seit der letzten Hauptversammlung am 28.03.15. Dazu gehörte u.a. das Sommerfest in Erbenhausen, das DSK Biwak in Stadtallendorf, die Besuche bei den 80ten und 90ten Geburtstagen anstelle des üblichen Traka-Stammtischs und die Teilnahme am Volkstrauertag. Nach der Entlastung des Vorstandes begann unter Wahlleiter Bernhard Henss die Neuwahl. Bald stand fest: der alte ist auch der neue. Zum neuen Kassenprüfer wurde Bernhard Henss gewählt. Er gab einen Ausblick auf das Sommerfest 2016 in Erbenhausen und das Treffen in Wetzlar. 1. KL. Horst überreichte Erika Müller einen Blumenstrauß zum Dank für ihre Mitarbeit. Wolfgang Eberl berichtete von der Monte Cassino Fahrt 2015. Besonders erfreulich war die Möglichkeit, Einheimische kennen zu lernen und mit ihnen Kontakte zu knüpfen. Für die diesjährige Fahrt sind noch 2 Plätze frei. Ganz zum Schluß erschien noch Veteran Rudi Michel und wurde mit viel Beifall begrüßt.
Über die angedachte Zusammenlegung der Kameradschaften in einzelne Bundesländer war man skeptisch. Das würde das Zusammengehörigkeitsgefühl schwächen, hieß es am Ende der Versammlung.

Die diesjährigen Aktivitäten der „Traka Fernspäh“ auf einen Blick:

  • 29.05.16 Hessentag, gemeinsame Aktion noch offen
  • 06.08.16 Sommerfest in Erbenhausen
  • 17.09.16 Stammtisch in Wetzlar
  • 14.-21.05 Monte Cassino Fahrt

 

Erika Müller

21. April 2016

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